"Dayr al-Barsha": Die Gräber des Nefri, Gua, Sepi I–III und Seni

Kooperation zwischen Tanja Pommerening (JGU Mainz) und Harco Willems (KU Leuven).

Das im Rahmen des Dayr al-Barsha Projects der KU Leuven angelegte Projekt umfasst die Freilegung, Dokumentation und Publikation der in Zone 2 von Dayr el-Barsha gelegenen fünf Schachtgräber, u.a. von Nefri, Gua, Sepi I-III und Seni.


© T. Pommerening

Die Gräber wurden 1897 von Daressy und seinem Team wiederentdeckt und ausgegraben; die Teilergebnisse sind indes in einem Artikel nur so rudimentär publiziert, dass ohne Nachgrabungen eine Zuweisung der bedeutsamen, heute u.a. in London, Kairo und Paris befindlichen Objekte zum originären Kontext unmöglich ist.

Ziel des Projektes ist es, 1. die durch Nachgrabungen auf Bodenniveau erhaltenen Restfunde und Bruchstücke mit bereits in Museen befindlichen Objekten zu vergleichen, um die originäre Grabausstattung des jeweiligen Grabes zu rekonstruieren, 2. die Architektur zu ermitteln, 3. die in den Gräbern gefundenen Objekte integral und im historisch-vergleichenden Kontext auszuwerten und 4. die Stufen der Freilegungen und Aufschüttungen im Areal seit der Antike zu reflektieren.

Weitere Informationen zum Dayr al-Barsha Project finden Sie hier.